Ein Podestplatz sagt mehr als tausend Worte
Seeländischer Nachwuchswettkampf Lyss
Es war eine schöne zweite Saisonhälfte. An jedem Wettkampf an dem die Athleten und Athletinnen des TVA Leichtathletik teilnahmen ist ein Platz auf dem Podest herausgesprungen. In Lyss am Seeländischen Nachwuchswettkampf waren es gar 4 Podestplätze
Bild oben links: Jasmina Takacs 2. Platz
Bild oben mitte: Than Phi Tran 1. Platz
Bild oben mitte: Duyen Phan 3. Platz
Bild oben rechts: Sara Costa Sanches 3. Platz
Than Phi Tran und Sara Costa Sanches haben sich mit den erreichten Punktzahlen sogar für den Kantonalfinal in Langenthal qualifiziert.
30. Aarbärger Stedtlilouf
Das erklärte Ziel am Stedtlilouf bestand im Sieg in mindestens einer Kategorie. Erreicht haben wir zwei dritte Plätze. Einen Strich durch die Rechnung machte uns Langstrecken Nationaltrainer Fritz Schmocker, der mit einer Auswahl seiner Athleten am Start war. Sara Costa Sanches (Bild unten rechts) und Christian Leu (unten 2. Bild von rechts) haben mit ihren guten Leistungen den Stetliouf aus sportlicher Sicht doch noch zu einem erfolgreichen Lauf gemacht. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In neun Monaten steht bereits die nächste Chance vor der Tür. Wer sich zum Ziel setzt 2010 den Stedtlilouf zu gewinnen, beginnt gleich heute mit dem Training.
Course des Pavés und Steinhölzlilauf
Christian Leu (unten 3. Bild von rechts) beendet die Saison mit dem 2. Platz an der Course des Pavés in La Neuveville. Nicole Zwahlen (Bild unten links) lief am Steinhölzlilauf auf den dritten Platz. Kurze Zeit vorher stand die 15 fache OL-Weltmeisterinn Simone Niggli-Luder und der OL-Weltmeister 2008 und 2009, Daniel Hubmann, in ihrer Kategorie zuoberst auf dem selben Podest.
Was sagt ein Podestplatz
Ein Podestplatz ist die Belohnung für eine Spitzenleistung in einem fairen und sauberen Wettkampf. Wer dieses Jahr keinen Podestplatz erreicht hat, kann dies in der nächsten Saison ändern. Eines ist sicher, wer 2010 seine sportlichen Ziele erreichen will. legt im Winterhalbjahr mit regelmässigem und gezieltem Training die Basis dafür.
Auch im vergangenen Jahr durften wir regelmässig eine grosse Anzahl von Mädchen zu den Trainings am Montag und am Mittwoch begrüssen. Alle sind jeweils sehr eifrig bei der Sache. An den Wettkämpfen konnten die Mädchen die eine oder andere Auszeichnung gewinnen und wurden so für ihren Fleiss belohnt. Auch sind einige Turnerinnen aus dem Spielturnen zu der Gruppe gestossen. Sie bringen gute Grundlagen mit und können jeweils schnell in den Trainingsbetrieb eingebaut werden.
Bedanken möchte ich mich bei allen Eltern, die sich an den Wettkämpfen immer wieder für den Fahrdienst zur Verfügung stellen. Auch herzlich bedanken möchte ich mich bei den Leiterinnen und Leitern, die überhaupt erst das Training möglich machen. Neben Fritz Marti, Beat Marti und Rolf Marti, die jeweils am Montag und am Mittwoch in der Halle sind, unterstützt uns am Montag Nina Geiger, am Mittwoch leiten Tim Theurillat und Sabine Forster mit. So können wir mit angemessenen Gruppengrössen trainieren und besser auf die Bedürfnisse der Turnenden eingehen.
Bald beginnt die neue Wettkampfsaison und ich wünsche allen Turnerinnen viel Erfolg.
Rolf Marti
10 jüngere und 4 ältere Knaben besuchen unsere Trainings im Geräte-turnen. Die meisten sind am Montag und am Mittwoch in der Halle anwe-send und kommen so auf über 80 Trainings. Dieser Fleiss freut uns Leiterinnen und Leiter und bildet die Basis für gute Leistungen an den Einzel – und Mannschaftswettkämpfen, für anspruchsvolle Gruppenvorführungen am Jugendriegentag oder am Schauturnen.
Zum Geräteturnen gehören Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Genauigkeit und Mut. Wir treiben eine vielseitige und anspruchsvolle Sportart, freuen uns an bescheidenen Schritten und an jedem neuen Kunststücklein. Ist dieses erst einmal gelungen, so muss es weiter fleissig geübt werden, damit es auch im Wettkampf gelingt. Während einzelne Knaben sich bereits mit 7 Jahren fast von selbst kraftvoll, elegant und genau bewegen, gelingt dies andern erst viel später und nur mit grossem Einsatz. Es ist jedesmal ein Erlebnis für uns Leiter und ein entscheidender Schritt für den Turner, wenn er sorgfältig und schön zu turnen beginnt. Qualität ist auch beim Bewegen wichtig.
Diese Gedanken sind vorerst für die meisten Buben kaum verständlich und deshalb versuchen wir sie abzuholen, wo sie stecken. Einzelne vermögen bereits ein Einlaufen zu gestalten, das körperlich anregt und Freude bereitet. Anschliessend muss ich in der Gruppe gelegentlich verlangen, dass sie ihre Gedanken aufs Reck oder aufs Minitrampolin richten und die Kameraden beim Üben beobachten, anstatt miteinander zu raufen.
Zum Schluss danke ich den Knaben für ihren Einsatz, den Eltern für ihr Vertrauen, den Behörden und dem Abwart für die Anlage und ihre Pflege.
Über 30 Knaben und Mädchen lassen sich von Sabine Forster und Nina Geiger, Rolf und Beat Marti und mir sorgfältig anleiten; ihnen allen herzlichen Dank.
Fritz Marti sen
Nach den Sommerferien tauchten wieder neue Gesichter auf und seit den Herbstferien tummeln sich ab 1700 Uhr 18 Mädchen und 8 Buben regelmässig in der Alten Turnhalle der Primarschule Aarberg.
Gern singen sie, rennen mit grosser Begeisterung einem Ball nach und spielen Fangis oder tragen einander in der Halle herum. Bei Stafetten oder Hindernisläufen helfen meine beiden Leiterinnen und ich beim Aufstellen und dann können wir zuschauen, wie die Kindergesichter immer röter und röter werden. Sie satzen aus dem Minitrampolin über Kasten in die dicken Schaumstoffmatten, klettern über Hindernisse, an Stangen, Sprossenwand und Leiter. Sie schlagen Purzelbäume vorwärts und rückwärts und üben den Kopf -und Handstand gegen die Wand. Sie balancieren auf dem schmalen Balken des Langbankes oder versuchen einander aus dem Gleichgewicht zu stossen.
Das schöne und warme Wetter lockte uns nach den Sommerferien ins Schwimmbad, wo wir uns im Nichtschwimmerbecken tummelten aber auch in den Auenwald, entlang der Alten Aare. Ich hoffe sehr, dass der Winter noch kommt und dann werfen wir Schneebälle und bauen Schneemänner.
Die gute Stimmung der Kinder ist ansteckend und macht uns allen Freude. In „Notfällen“ kann ich die Kleinen zu Renate Salzmann und Belinda Heyl schicken, das ist beruhigend und ich danke den beiden Frauen herzlich für ihre Unterstützung.
Fritz Marti sen
Wenn man eine Riege seit einigen Jahren leitet, so wird der Jahresbericht tatsächlich zunehmend zu einer Herausforderung. Es stellen sich verschiedene Fragen: Wie schreibe ich es in diesem Jahr? Was habe ich noch nicht geschrieben? Merken die Lesenden, wenn ich den Bericht aus dem Vorjahr noch einmal eingebe? Nun, das vergangene Jahr hat immerhin mit dem Turnfest einen Höhepunkt geboten, der nicht alljährlich ist. Die Turnerinnen und Turner aus der Fitnessgruppe haben dabei neben der Teilnahme am Wettkampf mit ihren Arbeitseinsätzen zu einem guten Gelingen des Festes beigetragen. Dafür möchte ich mich herzlich bei allen bedanken.
Auch nach diesen Jahren bin ich immer noch angetan von der Resonanz dieses Angebotes. Es ist ja nicht unbedingt der Renner, in einem Turnverein zu sein oder den Freitagabend in einem Sporttraining zu verbringen, welches mit dem Hype der Trendsportarten nicht ganz mithalten kann. Und trotzdem kommen jede Woche über 20 motivierte Mädchen und Knaben in die Turnhalle und zeigen im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine Leistungsbereitschaft, die mich begeistert. Trotz grossen sozialen Unterschieden sind die Jugendlichen eine Riege, eine verschworene Gruppe, die es versteht, miteinander umzugehen. Ich bin auch immer wieder beeindruckt von Entwicklungsschritten, die bei den Teilnehmenden über die Jahre sichtbar werden und erliege der Vorstellung, auch den einen oder anderen kleinen Beitrag mit diesem Angebot geleistet zu haben.
Auch wenn es selbst für die Leiter nicht immer einfach ist, jedes Training topmotiviert anzugehen, so macht mir diese Gruppe viel Freude. Dies ist das Verdienst der Teilnehmenden, ihrer positiven Einstellung und ihrem guten Umgang. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken. Ganz speziell möchte ich mich bei Gabi Takacs und Justine Pfander für ihren Einsatz herzlich bedanken. Sie unterstützen mich regelmässig bei der Arbeit, bei einer Abwesenheit kann ich darauf zählen, dass die Riege gut betreut ist. Justine und Gabi, herzlichen Dank für euren tollen Einsatz.
Rolf Marti
6. Bericht der Mädchenriege
Vor mehr als einem Jahr habe ich die Riege von Gabi Takacs übernommen. Regelmässig treffen sich zwischen 18 und 25 Mädchen zum Training. Die Unterschiede dieser Damen zwischen 5 und 10 Jahren könnten grösser fast nicht sein. Während die einen die sportliche Herausforderung suchen, sind andere doch eher am gesellschaftlichen Zusammensein interessiert. Neben Mädchen mit reichhaltigen Bewegungserfahrungen hat es auch einige, die in diesem Training genau in diesem Bereich profitieren können. Neben der Bewegung und dem Umgang mit Sportgeräten standen für mich immer auch lebensnahe Inhalte und Ziele im Zentrum. Die Mädchen sollten sich in den Trainings gelegentlich überwinden, zum Beispiel beim Balancieren oder einem Sprung von einem Hindernis. Im Spiel mussten sie lernen, mit Sieg und Niederlagen oder auch Enttäuschungen umzugehen. Oberstes Ziel war aber immer, die Mädchen bei der sportlichen Betätigung zu motivieren und ihnen möglichst unbeschwerte Stunden im Kreise von Gleichaltrigen zu ermöglichen. Die Arbeit mit dieser Zielgruppe war für mich nicht völlig neu aber doch etwas ungewohnt. So war es für mich als Mann denn auch wichtig, bei der Arbeit in der Turnhalle immer eine Leiterin zur Seite zu haben. Zu Beginn war es Belinda Heyl, im letzten Jahr unterstützte mich dann Priska Bürgi und seit letztem Sommer auch Selina Bürgi. Ihnen möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz danken. Mit der Vorbereitung und der Vorführung unseres Programms am Schauturnen im November ist den Mädchen noch einmal eine Superleistung gelungen, insbesondere wenn man bedenkt, dass die von mir eingeräumte Zeit doch immer sehr knapp bemessen, meine Vorstellung, wie etwas sein sollte, aber oft sehr klar ist. Ich gratuliere den Mädchen für die ausgezeichnete Mitarbeit und bedanke mich für die vielen schönen Stunden. Ab diesem Januar haben nun Selina und Priska die Leitung der Riege übernommen. Ich wünsche ihnen bei der Arbeit mit den Mädchen viele schöne Stunden und wertvolle Erfahrungen. Allen Eltern möchte ich für das entgegengebrachte Vertrauen und die positiven Rückmeldungen herzlich danken und wünsche ein gutes 2010.
Rolf Marti
Ein ereignisreiches Jahr 2009 hat sein Ende genommen und bei uns in der Jugi einige Veränderungen hervorgerufen.
Kim Anneler hatte das erste halbe Jahr mit den Jungs tolle Leistungen vollbracht, doch sich ab Mitte Jahr für eine berufliche Weiterbildung entschieden.
Somit fehlte dem TV Aarberg ein neuer Jugileiter. Christoph Zimmermann hat dieses Amt seit Anfang August übernommen und versucht mit seinen beiden Hilfsleitern Jonas Bürgi und Raffael Takacs (in Abwechslung) jeden Freitag Abend von 18.30 – 20.00 Uhr ein interessantes Programm zu gestalten. Der erste offizielle Anlass für uns drei war das Showturnen im Hotel Krone in Aarberg. Es war ein tolles Gefühl, die Leidenschaft der Jungs am Turnen mitzuerleben und zu sehen, was Sie aus so kurzer Zeit erreicht haben. Ich möchte mich auch bei den Eltern bedanken, dass Sie mir Ihr Vertrauen schenken und hoffe auf ein erfolgreiches 2010 mit dem Jugitag in Müntschemier.
Euer Jugileiter
Christoph Zimmermann
Februar 2010