An unsere Aktiv- und Gönnermitglieder: Einladung zur 50. ordentlichen Hauptversammlung
Freitag, 3. Februar 2012, 18.30 Uhr im Hotel Krone, Aarberg
Traktanden:
- Begrüssung, Eintragung in Präsenzliste
- Wahl der Stimmenzähler
- Protokoll der 49. HV vom 4.02.2011
- Jahresberichte 2011, Obmann und Riegenleiter
- Jahresrechnung 2011, Revisoren Bericht
- Jahresprogramm 2012
- Budget, Jahresbeitrag 2012
- Wahlen
- Mutationen
- Ehrungen
- Verschiedenes
Im Anschluss an unsere HV, um ca. 20:30 Uhr findet die ordentliche GV des TVA und ein gemeinsames Essen statt.
Der Vorstand
Markus Hostettler und Peter Hemund
Turnfahrt der Männerriege 27.-29. August 2010
Mit dem Fahrrad durch fünf Kantone der Ostschweiz, das war das Motto der Turnfahrt. Mit Zusatzrouten nach Oesterreich und Deutschland wurde von einigen dieses Motto noch erweitert.
Mit viel Einsatz und Herzblut haben unsere beiden Obmänner Paul Schwab und Fritz Käch diese Reise in die Ostschweiz und an den Bodensee vorbereitet.
Sie mussten für diese dreitägige Radtour mit zwei Uebernachtungen, für 18 Männerturner mit 18 Fahrrädern und ebensoviel Gepäck, den Transport, die Routen, die Streckenverpflegung und die Unterkünfte planen.
Die Reise begann am Donnerstagabend beim Bahnhof Aarberg. Bei schönem Wetter wurde bis auf den letzten Zentimeter der Transporter von unserem Mitglied Werner Burri mit Velos und Gepäck beladen.
Am Freitagmorgen um 7.19 h bestieg eine muntere Männerschar das Postauto nach Lyss, um mit der SBB via Bern – Zürich nach St. Gallen zu gelangen. Je näher wir nach St. Gallen kamen, umso tiefer hingen die Wolken, und bei unserer Ankunft um 10.15 h regnete es in Strömen. Ein kurzer Fussmarsch führte uns ins Kaffee am Klosterplatz, wo fast gleichzeitig unsere Transportcrew eintraf. Das nette Cafe, wo vor ein paar Minuten noch Kaffee und Gipfeli genossen wurden, wurde mit dem Eintreffen der Velos und dem Gepäck urplötzlich zum Umkleidelokal, da alle sich ins Radlertenue stürzten.
In einer kurzen Regenpause wurde der Klosterplatz noch als Fotohintergrund der Velotruppe genutzt. Kurz nach 11 Uhr bei zunehmendem Regen ging es in Einerkolonne los. Unser Vorwärts- und Bergwärtsdrang wurde durch dieses Hudelwetter nicht gebremst, ja einige scheint es sogar richtig angetrieben zuhaben, bewältigten sie die fast einstündige Fahrzeit mit doch beachtlichen Steigungen bis zur Kirche in Rehetobel ohne vom Velosattel zu steigen.
Nach dem Verspeisen der selber mitgeführten Mittagsverpflegung und dem Kaffee im nahe liegenden Restaurant meinte es auch der Wettergott gut mit uns. Mit schon fast angenehmen Auf- und Abfahrten ging es auf Haupt- und Nebenstrassen Richtung Heiden. Im Kurzportrait der Gemeinde steht, Heiden liegt - eingebettet in die Hügellandschaft des Appenzeller Vorderlandes – auf einer Sonnenterasse 810 m über Meer und 400 m über dem Bodensee, oder, Heiden, wohnen wo andere Ferien machen.
Das Henri Dunant Denkmal hat einen sonnenprächtigen Standort, mit einem wunderbaren Ausblick über die leicht hügelige Landschaft Richtung Bodensee und auf das gegenüberliegende Gebiet von Oesterreich.
Wir Biker genossen nun die Abfahrtstrecke mit dem erwähnten Höhenunterschied zum Bodensee hinunter nach Au (CH). Eine herrliche Landschaft zeigte sich der Gruppe, welche über die Grenze nach Oesterreich durch das grosse Naturschutzgebiet der Fussacherbucht die 10 Kilometer Zusatzschlaufe wählte.
So erreichten alle nach dem ersten Velotag ohne Zwischenfälle unsere erste Unterkunft, das Hotel Schiff in Buriet in Thal SG. Das Hotel bot alles was wir Velofahrer brauchten, guten Empfang, gutes Essen, längere oder nach Bedarf kürzere Nachtruhe.
Zum Morgenessen, das darf gesagt werden, erschienen alle pünktlich und stärkten sich am guten Morgenbuffet, um mit voller Kraft den zweiten Velotag in Angriff zu nehmen.
Leider konnte man schon am Freitagabend im Internet erfahren, dass der Samstagmorgen nass und gewittrig sein werde. Und so starteten wir von Buriet Richtung Altenrhein - Rorschach - Arbon – Romanshorn – Güttingen – Kreuzlingen nach Ermatingen im Regenwettertenue. Kurz vor Mittag musste uns unsere Regenbekleidung sogar vor einem heftigen Platzregen schützen.
Leider kam bei diesem Wetter die schöne Landschaft mit vielen Obstbäumen nicht voll zum Vorschein. Das Seebad mit Grillplatz in Güttingen peilte unser Transport- und heute Mittag auch Verpflegungsteam an. Mit Aperitifhäppchen wurden wir empfangen, und das Grillfeuer brannte heftig, einerseits um uns von der kalten Bise zu erwärmen, anderseits um in Kürze die Koteletts und Bratwürste zu grillieren.
Zusehends wurde das Wetter besser, die Fussgängerzone des Hafengebietes von Kreuzlingen jedenfalls schien die Leute richtig anzuziehen, deswegen hiess es auch für uns Velofahrer absteigen.
Hier in Kreuzlingen gab es wieder eine Aufteilung unserer Radlertruppe, die einen gingen direkt nach Ermatingen ins Hotel Ermatingerhof, die andere Gruppe nahm via Konstanz die 16 Km Zusatzschlaufe auf die deutsche Halbinsel Reichenau unter die Räder. Eine schöne interessante Halbinsel auf welcher viel Gemüse angebaut wird.
Das Hotel Ermatingerhof bot von seinen Zimmern aus einen herrlichen Ausblick auf den Bodensee und die Halbinsel Reichenau.
Am Sonntagmorgen um 8.30 h wurde die letzte Route unserer Velotour gestartet.
Wiederum auf einem gut ausgebauten Veloweg radelten wir Richtung Steckborn – Stein am Rhein zu. Von hier ging es weg vom See via Unterstammheim in das Restaurant Traube Dietingen bei Uesslingen, ein schönes nobles Restaurant leicht erhöht im Rebberg.
Nach diesem letzten Verpflegungshalt führte unsere Route über die Thur via Andelfingen nach Winterhur Bahnhof. Auch diese Route hatte viel Abwechslung in sich, im ersten Teil Sicht auf den Bodensee, im Zweiten viel Landwirtschaft, der dritte Teil führte durch die Rebberge und zum Abschluss noch durch das Stadtgebiet von Winterthur.
Unser Transportteam stand schon bereit um uns die Velo abzunehmen, so dass wir pünktlich den Zug um 16.28 Richtung Bern – Aarberg besteigen konnten.
Nicht nur wir Velofahrer kamen pünktlich in Aarberg an, auch unser Velotransporter.
Es war eine schöne, gut organisierte und abwechslungsreiche Velotour.
Diese Velotour darf zur Nachahmung herzlich empfohlen werden. Deswegen hier noch einige Eckwerte:
Am ersten Tag ab St Gallen via Rehetoben – Heiden nach Buriet ca. 65 Km.(Veloroute 42) . Die Zusatzschlaufe Fussacher Bucht ca.10 Km.
Zweiter Tag: Buriet – Ermatingen. Fahrroute ohne Steigungen mit viel Abwechslung durch bekannte Orte, ca. 55 km. Die Zusatzschlaufe Insel Reichenau ca. 16 Km.
Dritter Tag: Von Ermatingen via Stein am Rhein nach Winterthur ca. 65 Km.
Im Namen aller Reiseteilnehmer ein herzliches Dankeschön an die beiden Organisatoren und Reiseverantwortlichen Paul Schwab und Fritz Käch.
Ueli Schori
Februar 2011
Unsere Riege mit dem neuen Dress am Turnfest in Müntschenmier 2010

|